(eine Auswahl)
DAS GEDICHT #33, jung & alt, Hrsg. Anton G. Leitner
Der gleiche Stiefel
Ich hab` sie noch immer:
die Stiefel von dir mit
den eisernen Kappen
dem rissigen Leder
den Schnürsenkeln, sorgsam
im Zickzack gebunden
damit sie Erde und
Wasser behalten –
den Boden für Minze und Rosmarin.
Weitsicht
Wir schärften unsere Blicke
in der Unschärfe des Horizonts
weiter Landschaften.
Wir bestiegen den schönsten Hügel
den nur Du kanntest,
alle Sterne sehend.
Wir stiegen nicht eher hinab
bis jeder einen Namen trug
und jedes Mal
wenn der Morgen graute
wurden wir andere.
in trockenen Tüchern
wieder winden wir heraus was groß war die Sonne
tropft aus Weizenähren fallen demütige Blicke wie
Feigen als Little wing erklingt aus weißen Fasern
riechen Hälse und Hände verwischen Spuren von
nassem Gras deine Bilder wehen rötlich entgegen
zum Abschied ist alles in trockenen Tüchern.
SCHAUINSBLAU -
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uvm.....
